Herzlich Willkommen!

schön, dass Du uns besuchst. Wir berichten in loser Abfolge auf unserer Seite über Produkte,  Neuigkeiten und Interessantes. Wenn Du mehr über uns erfahren möchtest, schau Dir doch zuerst unseren Flyer im download- Bereich an. In unserem Showroom in der Kulturbrauerei Berlin (direkt neben dem Kino) halten wir eine Auswahl von Möbeln, Teppichen und Einrichtungsgegenständen auf 350m² bereit, die den umfangreichen Anforderungen an ein “grünes Leben” gerecht werden. Wir haben erheblichen Aufwand investiert, um zu zeigen, dass Design-Einrichtungen grün und grüne Einrichtungen Design sein können. Mit Green Living kannst Du komplett renovieren; wir beschäftigen Innenarchitekten, Tischler, Maler, Raumausstatter, Lichtplaner und Bodenleger.

Viele Hersteller/Lieferanten konnten wir noch nicht vorstellen oder hier zeigen. Bitte frage uns, wenn Du etwas suchst.

Solltest Du angeschrieben worden sein, achte auf den angefügten Gutschein. Warum warten? Am Besten vereinbare gleich heute einen Termin. Du wirst überrascht sein, wie neue Ideen Deine Wohnung gesünder und schöner machen. Das Beste jedoch ist natürlich immer noch ein Besuch, um sich persönlich von der ausgesuchten Qualität unserer Produkte zu überzeugen. Viel Freude dabei!

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Green Living stellt Projekt in Heringsdorf fertig

Immer häufiger erreichen uns Anfragen aus dem Bereich der Hotellerie. Eigentümer von Immobilien und Unternehmer aus dem Gastgewerbe erkennen den Wunsch ihrer Gäste, die schönsten Tage des Jahres in schadstofffreier Umgebung und angenehmen Räumen zu verbringen. Die Regeneration vom stresserfüllten Alltag steht im Mittelpunkt. Auch bei

schlechtem Wetter, wenn man in den Räumen bleibt. Green Living hat nun ein weiteres Objekt in Heringsdorf (Haus Petra) fertiggestellt. Das Ergebnis macht Lust auf Ferien und mancher Gast soll sich schon schlechtes Wetter gewünscht haben..;-) Damit etabliert sich Green Living weiter als Partner für Hotel und Gastgewerbe.

Für detaillierte Fragen zur Ausführung rufen Sie uns einfach an. Herr Voss oder Frau Böhm geben gern Auskunft.

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Naturmatratzen und Bettwäsche neu im Sortiment. Baumberger aus Deutschland und Decopur aus Belgien

Irgendwie ist`s ja folgerichtig, dass das Thema SCHLAFEN zu den sensibelsten gehört, wenn es um das Vermeiden von Schadstoffen in Wohnräumen geht. Viele Stunden liegen wir in unmittelbarer Nähe und inhalieren regelrecht Emmissionen. Oder eben auch nicht. Wie bei den streng kontrollierten Bettwaren, die Green Living neu ins Sortiment genommen hat. Neben der inzwischen als selbstverständlich vorausgesetzten Ergonomie der hochwertigen Matratzen fragen informierte Kunden fast immer schon nach den Materialien und den evtl. erkennbaren Belastungen in der wichtigen Erholungsphase. Nach langen Prüfungen und strenger Auswahl wurde Baumberger ins Sortiment genommen. Auch das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis war ausschlaggebend. 100%-Naturlatex-Matratzen schon um 400,-€-da muss man lange suchen! 9 Matratzen sind zum Probieren im Geschäft. Auf Nachfrage kann auch außerhalb der Öffnungszeiten in Ruhe getestet werden. Optimal ergänzen kannst du dein Design-Natur-Bett mit der Bettwäsche von Decopur aus Brügge: 100% samtweiches gewaschenes Leinen aus einer Traditionsfabrik im Land des Leinen–Belgien.

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Green Living – Ergebnis bekommt 5 Sterne ***** vom Deutschen Tourismusverband!

ein kleiner Nachtrag, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Jahr:

für gelegentliche Besucher unserer Seite: das *****-Ferienobjekt wurde im Innenbereich in unsere Hände gegeben. Green Living plante komplett und setzte mit Hilfe der festen Handwerkspartner die Arbeiten um. Vom Fußboden bis zur Beleuchtung. Unsere Frau Kammer plante gemeinsam mit den Bauherren Wohnungen, die auch in der Nebensaison hervorragend gebucht werden. Weiter unten ist noch ein Video zu finden.

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Tojo- eine Erfolgsgeschichte Made in Germany, neu bei Green Living in Berlin

es gibt ja Zeitgenossen, die sind der Ansicht, erfolgreiche Produktionsstätten wären nur in Asien oder Osteuropa möglich. Der vielfach geringere Lohn und damit die geringen Stückkosten ermöglichen erstaunliche Preise! Angesichts der in letzter Zeit sich häufenden Nachrichten von Umweltskandalen und menschlichen Tragödien (Stichwort: Textil-Branche Bangladesch) fragen sich jedoch immer mehr Menschen, wer den Preis für Umweltzerstörung und Menschenleben bezahlen soll.

Dass es auch in Deutschland funktioniert, mit guten Ideen und nachhaltigem Design tolle Angebote an den Markt zu bringen zeigt mit großem Erfolg Tojo- die neue Marke für Green Living aus Baden-Württemberg. Baden Württemberg? Sind da nicht die höchsten Lohnkosten?? Wie geht das denn? Seht einfach selbst: clevere Konstruktion, natürliche Materialien, schnelle Lieferzeiten und ein erstaunlich geringer Preis. Unsere Kunden freuen sich über`s Shoppen mit gutem Gewissen! Bei Green Living in der Kulturbrauerei oder im Netz: http://www.greenliving-shop.de/Nach-Marke/Tojo/

 

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Stokke mit dem Tripp Trapp – eine neue starke Marke im Sortiment Green Living

Gute Gestaltung ist immer angemessen. Sie ist nicht zu viel und nicht zu wenig. Eben genau richtig. Wie der Tripp Trapp. Entworfen vor 40 Jahren von Peter Opsvik- für Green Living- Kunden ein alter Bekannter wegen der HAG- Bürostühle “Capisco”. Nicht immer ist gute Gestaltung aber auch mit kommerziellem Erfolg verbunden. Dazu gehören noch

Zutaten wie: ein angemessener Preis, Verfügbarkeit, gern auch Langlebigkeit. Gerade in dem letzten Punkt ist der Tripp Trapp von Stokke kaum zu überbieten. Nun mag der Preis für diesen skandinavischen Design-Klassiker hoch erscheinen- aber schau einmal bei ebay rein: 734 Angebote heute zu gebrauchten Stühlen, die nach einigen Jahren Benutzung oft noch mehr als die Hälfte des Neupreises erzielen. (aber wer will schon einen Gebrauchten ;-) ? Also auch eine kluge wirtschaftliche Entscheidung, sich bei Green Living in Berlin den Stokke Tripp Trapp zu holen!

 

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Referenz: hier lässt sich prüfen, was Green Living so macht. Probeschlafen erwünscht! Testschläfer gesucht!

In Wustrow auf dem Darß entstanden traumhafte Ferienwohnungen- das Haus Seefeuer.

Green Living wurde mit der Planung des Interior und Einrichtung beauftragt. Vom Fußboden über die Leuchten bis zum letzten Einbaumöbel durften wir liefern! Eine Besonderheit sind die Matratzen von Dormo Novo. Dem Vermieter war sehr wichtig, dass seine Gäste sich durch einen erholsamen Schlaf optimal entspannen können. Jetzt suchen wir “Testschläfer”-und das geht so:

Green Living bezahlt bei Kauf von mindestens 2 Matratzensystemen eine Übernachtung in den exclusiven Ferienwohnungen. So kannst du in Ruhe probieren, ob die Matratzen das halten, was Dormo Novo verspricht. Bitte sprich uns direkt vor der Buchung auf diese Aktion an. Vorerst gilt das für Termine bis zum 31.1.2013

die Matratzensysteme haben wir auch in unserem Showroom in der Kulturbrauerei ausgestellt. Viel Spaß wünscht Green Living

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Green Living ist Partner und liefert Möbel beim Clean Tech Media Award- eine Herzensangelegenheit. Preise im Tempodrom am 7.9.2012

Ressourcen und die Umwelt schonen, ohne auf Komfort zu verzichten- das geht nur mit innovativen Lösungen, die wissenschaftliche Erkenntnisse einbeziehen. Diese gemeinsamen Werte führten zur Zusammenarbeit Green Living- Clean Tech Media Award in Berlin. Green Living sorgt mit den Marken Brühl, Gloster und Riva 1920 für ein angenehmes Ambiente bei der Preisverleihung im Tempodrom. Viele bedeutende Personen aus dem öffentlichen Leben und der Industrie unterstützen diese Initiative, die deswegen auch die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Die Innenarchitektinnen von Green Living planen, damit sich die Gäste an diesem Abend gesund wohlfühlen.

Was macht der Clean Tech Media Award? : das sagt die Organisation selbst:

UNSERE DEFINITION VON CLEAN TECH

Unter CleanTech oder sauberen Technologien verstehen wir [...] alle Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen oder Dienstleistungen, die dazu beitragen, die Umwelt und Ressourcen im Sinne von ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden oder zu reduzieren. [...] Dabei hat CleanTech immer den besonderen Technologiefokus einerseits und meint in Verbindung mit dem Begriff Effizienz auch stets das, was ökonomisch sinnvoll umsetzbar ist.*

CLEAN TECH IN DIE ZUKUNFT FÜHREN

Unser Ziel muss es sein, zukünftigen Generationen ein intaktes und lebenswertes Umweltsystem zu hinterlassen. Im Sinne der intergenerativen Gerechtigkeit sind wir alle verpflichtet unsere Handlungsweisen zu überdenken und den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft voranzutreiben. Clean Tech oder saubere Technologien sind dafür unverzichtbar.

UNSER BEITRAG

Der Clean Tech Media Award ehrt Pioniere, die auf diesem Weg einen Schritt vorausgehen. Er schafft eine mediale Plattform für innovative Produkte und Projekte, welche darauf ausgerichtet sind natürliche Ressourcen zu schonen und die zeigen, dass Nachhaltigkeit keinesfalls im Widerspruch mit Wirtschaftlichkeit steht.

Der Clean Tech Media Award soll der interessierten Öffentlichkeit sowie den Verantwortlichen aus der Industrie zeigen, in welchen Bereichen Innovationen erfolgreich sind, Inspiration zum Weiterdenken und einen Möglichkeit zum Austausch bieten. Unsere Unterstützer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien bringen innovatives Denken, Fachwissen, Leidenschaft und Glamour auf einer Veranstaltung zusammen. Das macht den Clean Tech Media Award einzigartig.

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Eiche statt Bangkirai? Buche statt Mahagoni? wie europäische Hölzer besser und Tropenwälder geschützt werden

Green Living realisiert in einem Projekt Böden mit Boen, dem skandinavischen Parketthersteller. Boen ist umfangreich beteiligt bei Kebony, einem Unternehmen, das durch Innovationen auffällt. Zuletzt ausgezeichnet mit dem International Green Award! Für ein Verfahren, das nachhaltig bewirtschaftete Baumbestände in Europa noch interessanter werden lässt. Einschlag in Tropenwäldern und lange Transportwege können so vermieden werden. Seht selbst:

 

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Sentinel- Institut und Green Living beschließen Partnerschaft!

Bisher begleitete das Sentinel- Institut viele Bauherren vor und während der Bauphase mit vornehmlich einem Ziel: gesunde Raumluft. Für die Obergrenze der meisten Belastungen gibt es lediglich Empfehlungen des Bundesumweltamtes. In der Partnerschaft mit Green Living dehnt das Sentinel- Institut seinen Wirkungsbereich  weiter aus auf die Phase nach der Rohbau-Fertigstellung. Auf eine wohngesunde Gebäudehülle kann nun ein in der gesamten Komplexität durchdachter Innenausbau durch Green Living folgen. Möglich wird dies durch das Konzept Green Living, in dem der Kunde umfassende Handwerksleistungen aus einer Hand erwarten kann. Maler, Tischler, Fussbodenleger und Raumausstatter arbeiten auf einander abgestimmt mit gesunden Materialien auf handwerklich höchstem Niveau. So kann mit der Fertigstellung der Innenräume ein Gesundheitspass (link: http://www.sentinel-haus.eu/fileadmin/downloads/pdf/Wissenschaft/121025_Kriterien_Gesundheitspass.pdf )überreicht werden. Erstmals hat der Bauherr damit ein quantifizierbares, juristisch durchsetzbares Instrument an der Hand, das gesundheitliche Anforderungen an die von ihm in Auftrag gegebenen Räume definiert und überprüfbar macht. Bei  den  Grenzwerten  orientiert  sich  der SHI-Gesundheitspass  an  den  Empfehlungen  des  Umweltbundesamtes  (UBA),  der  Weltgesundheitsorganisation  WHO,  den  Orientierungswerten  der  Arbeitsgemeinschaft  ökologischer  Forschungsinstitute  (AGÖF) und  vieler  anderer  Institutionen. Die harten Anforderungen können nur eingehalten werden, in dem alle Beteiligten umfassend geschult und die Materialien sorgfältig ausgewählt werden. Auch das Zusammenwirken der verschiedenen Materialien ist Bestandteil der Prüfung.

Zögern Sie nicht und erkundigen Sie sich frühzeitig nach dem Nutzen für Sie und die Gesundheit Ihrer Liebsten. Auch vorhandene Räume können verbessert werden. Ein unverbindliches Angebot erhalten Sie in jedem Fall.

Das Konzept im kurzen Film:

 

 

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HAG Capisco – damit rockt Green Living auch dein Büro!

Mit einer Sonderanfertigung des HÅG H03, dessen Kunststoffkomponenten aus recycelten Cola-Deckeln bestand, machte HÅG vor einigen Jahren Furore.  Was damals revolutionär war, ist heute Standard: Für das Produktdesign aller HÅG-Stühle ist der Umweltgedanke maßgebend, deshalb enthalten sie einen hohen Anteil an Recycling-Materialien und sind zu 99 Prozent wiederverwertbar. Die Ergonomie ist nahezu einmalig. Lange Garantiezeiten bis 10 Jahre Standard…Green Living: Komfort, Umweltfreundlichkeit und nicht zuletzt Spaß, wie das Video zeigt:

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schön, die richtigen Partner zu haben. Kasthall, die schwedische Teppichmanufaktur gehört dazu

am Anfang ist das recht subjektiv. Man versucht, ein Gefühl für den Geschäftspartner zu entwickeln. Viele Bausteine werden im Laufe der Zeit hinzugefügt.

Kasthall gehört zu denen, die nicht viel Wirbel um “Selbstverständlichkeiten” machen. Dazu zählen verschiedene Punkte: ISO 14001, Produktion in Schweden: das gibt die Kontrolle über den gesamten Herstellungsprozess; in einem Markt, der massiv Kinderarbeit beinhaltet, bedeutet das Bekenntnis zum Standort Europa, dass man gezwungen ist, durch Innovation und Qualität eigene Maßstäbe zu erfüllen, die weit oberhalb der Normalität im Teppichmarkt liegen. Nach Angaben der indischen Regierung gab es 1991 etwa elf Millionen KinderarbeiterInnen unter 14 Jahren, für Indien allein bewegen sich die Schätzwerte heute zwischen 75.000 (Regierungsangabe) und 350.000 (Internationale Arbeitsorganisation ILO). Die Kinder können wegen der täglichen Arbeit keine normale Ausbildung oder Schule besuchen. Auch große Design- Marken lassen mitunter leider ungeprüft in Asien produzieren. Wählt man also Teppiche aus europäischer Produktion, leistet man einen aktiven Beitrag. Kasthall produziert seit 1889 Teppiche in einer Qualität, die man sofort spüren kann. Durch zeitloses Teppich- Design hat man lange Freude an diesem wichtigen Bestandteil einer gelungenen Einrichtung. Natürliche Materialien in Perfektion verarbeitet.

Neuigkeit: ein aus recycelten Fischernetzen produzierter Teppich, der auch noch Design- Wettbewerbe gewinnt! Wie ein edler Anzug ist er elegant und äußerst strapazierfähig!

Die gesamte Kollektion von Kasthall wird bei Green Living in Berlin geführt. Bemusterungen können auch  bei Ihnen zuhause oder im Büro stattfinden.

 

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Einer der Partner von Green Living wird ausgezeichnet für herausragendes Design von Möbeln!

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Wohn- Ratgeber fragt Green Living – das Interview

 

Recyclingmöbel sind die Spitze des Eisbergs

Interview mit Christian Voss, dem Geschäftsführer des umweltbewussten Einrichtungsgeschäfts “Green Living”

Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg befindet sich das Einrichtungsgeschäft Green Living, spezialisiert auf nachhaltig hergestellte Möbel, Teppiche und Wohnaccessoires. Auch einige Produkte, die aus Recyclingmaterialien hergestellt wurden, sind bei Green Living im Sortiment. Seit kurzem sind ausgewählte Stücke zusätzlich im eigenen Online-Shop (www.greenliving-shop.de) erhältlich. Wir haben mit Geschäftsführer Christian Voss über Recyclingmöbel gesprochen.

Welche Recyclingmöbel verkaufen Sie bei Green Living? 
Die Spanne reicht von Windlichtern aus alten Flaschen, die in der Behindertenwerkstatt „Side by Side“ hergestellt wurden, bis hin zu den Möbeln und Wohnaccessoires der Kollektion „Le Briccole di Venezia“ von Riva 1920. Das sind sehr hochwertige Stücke, die von renommierten Designern aus venezianischen Pfählen gestaltet wurden. Außerdem gibt es bei uns Sessel aus alten Holzdielen von Michael Ferguson zu kaufen, der seine Werkstatt hier gleich um die Ecke hat.

Ein Hocker aus venezianischen Pfählen von Riva 1920 kostet 800 Euro, warum sind Recyclingmöbel so teuer?  
Recycling ist ja nicht per se teuer. Hier bewegen wir uns schon im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk. In Recyclingmöbeln steckt viel Handarbeit, außerdem sind die Materialien bei diesen Beispielen sehr selten, darum sind die Stücke nicht billig. Der bekannte niederländische Recyclingmöbeldesigner Piet Hein Eek hat zum Beispiel mittlerweile Probleme, noch mehr dieser alten, enormen Holzbalken zu finden, aus denen er Bänke baut. Auch Michael Ferguson wird früher oder später Probleme bekommen, genügend Dielen zu bekommen. Michael Ferguson arbeitet mit verschiedenfarbigen Dielen, davon gibt es nicht viele. Dielen, die mit „Ochsenblut“-Farbe bestrichen wurden, sind häufig, andere Farben muss man suchen.

Gibt es einen bestimmten Typ von Kunden, der sich für Recyclingmöbel interessiert? 
Der hohe Preis grenzt die Käuferschar natürlich ein. Unter unseren Kunden sind viele Designliebhaber. Bei denen ist die Optik das Hauptkaufkriterium, Nachhaltigkeit ist für sie nur ein zusätzlicher Anreiz. Wir hatten schon einmal zwei Sessel von Michael Ferguson bei uns im Laden stehen. Gekauft wurden sie von einem Paar aus Nordrhein-Westfalen. Die beiden haben mir erzählt, was sie in ihrer Wohnung sonst für Möbel haben: Vitra, Knoll und weitere Designerstücke. Am Ende war ihnen das zu geleckt, viel zu glatt. Darum haben sie nach etwas Anderem gesucht. Ein interessantes Design, Möbelstücke, die einzigartig sind – das kommt bei den Leuten gut an.

Kommen Leute schon mit dem konkreten Wunsch zu Ihnen, Recyclingmöbel zu kaufen? 
Es gibt kaum Kunden, die gezielt nach Recyclingmöbeln suchen. Aber viele Leute suchen etwas Einzigartiges, etwas, von dem sie eine Geschichte erzählen können. Im Zeitalter der Massenproduktion will man sich individuell einrichten. Genau diese  Außergewöhnlichkeit bieten Recyclingmöbel. Mit ihnen kann man eher design- oder luxusinteressierte Leute an das Thema Nachhaltigkeit heranführen. Recyclingmöbel sind die Spitze des Eisbergs, aber sie schaffen bei den Leuten ein Bewusstsein für die Problematik.

Solche Kunden sind bestimmt anspruchsvoll. Welche Erwartungen haben Käufer an Recyclingmöbel? 
Meine Erfahrung ist, dass die Kunden nicht bereit sind, auf Komfort und Luxus zu verzichten. Damit Recyclingdesign funktioniert, gibt es Regeln. Dazu gehört die Oberfläche, die Haptik der Möbel. Die Stücke müssen glatt sein und sich gut anfühlen. Der Kaschmirpullover der Käufer darf nicht kaputt gehen, wenn sie sich auf ihren neuen Recyclingsessel setzen. Außerdem müssen es Materialien sein, die in Würde altern. Holz ist darum stets besser geeignet als Plastik.

Recyclingmöbel haben oft ein sehr ausgefallenes Design. Zu welchem Einrichtungsstil passen sie? 
Die Gradwanderung zwischen coolem Design und Sperrmüll ist sehr schmal. Es ist immer das Umfeld, das die Stücke wirken lässt. In einer Studentenbude mit alten, abgewetzten oder sehr günstigen Möbeln würden die Sessel von Michael Ferguson nach nichts aussehen. Vielleicht könnte man sogar denken, dass diese alten Stühle auch endlich auf den Müll gehörten. Zu hochwertigen Designermöbeln bieten Recyclingmöbel hingegen einen tollen Kontrast. Hier können sie der Einrichtung exklusiven Charme verleihen.

Wie wählen Sie die Stücke für Green Living aus? 
Ich entscheide das subjektiv, aber natürlich gibt es Regeln. Es geht uns darum, Möbel anzubieten, für deren Herstellung nicht in den Ökokreislauf eingegriffen wurde. Der Transport macht zum Beispiel viel aus. Es ist uns wichtig, nachvollziehbar zu machen, warum unsere Produkte ökologisch sind. Wir sind jedoch keine Hardliner. Wir wissen, dass die Kunden Ansprüche haben und auf Komfort nicht verzichten wollen. Der Ansatz der Designer oder Hersteller muss realistisch sein. Es gibt immer Idealisten, aber nur mit Idealismus kommt man nicht weit. Es müssen Konzepte her, die kommerziell funktionieren. Oft kommen Künstler oder Bastler zu uns, die uns ihre Produkte anbieten. Manche davon haben keine Ahnung von Möbelherstellung, finden die Idee von Recyclingdesign aber klasse. Wenn es an der Qualität hapert, wird aber auch das Ökologische infrage gestellt.

Bei Green Living verkaufen Sie nicht nur Recyclingmöbel, sondern auch andere „grüne“ Möbelstücke. Was macht diese aus? 
Die Ökobilanz von Möbeln ist eine Summe von Kriterien. Es geht unter anderem darum, woher die Rohstoffe kommen oder welche Materialien verwendet werden. Manche Hersteller, deren Produkte wir vertreiben, haben Zertifikate, andere haben auch eine ökologische Ausrichtung, wissen es aber gar nicht, weil sie zum Beispiel schon immer nur mit Materialien aus der Region gearbeitet haben. Einfache Stücke sind viel eher „grün“. Ein Stuhl aus Holz aus der Umgebung mit natürlichem Leim verarbeitet – da ist nichts dran, was die Ökobilanz stört. Die Probleme entstehen bei komplexen Produkten. Denn das erschwert später das Recycling. Wohngesundheit ist für uns auch ein wichtiges Thema. Momentan sind wir dabei, uns vom Sentinel-Institut aus Freiburg für besonders wohngesunde Möbel zertifizieren zu lassen. Der Kunde bekommt damit die garantierte Sicherheit, saubere Raumluft zu genießen- und das ist ja schon immens wichtig, oder?

http://www.neueszuhause.de/Detailseite/id/Recyclingmoebel-sind-die-Spitze-des-Eisbergs-559

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2.Klimakonzert wird wieder von Green Living unterstützt- die Musiker sitzen auf unseren Stühlen!

Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja (im Film in einem Kurzportrait der ARD) gestaltet das 2. Klimakonzert am 17. Mai 2012 mit. Das Orchester des Wandels ruft damit ein neues Umwelt-Projekt in ihrer moldawischen Heimat ins Leben. Dirigent ist der junge Shooting-Star Pablo Heras-Casado. Daniel Barenboim ist der Schirmherr der Projektreihe, die sich extra ausgesuchten Projekten widmet. Wir finden die Kombination aus Kultur, Engagement und Freude einfach wunderbar! Evtl. sind noch wenige Karten zu bekommen. Vielleicht sehen wir uns dann in der Philharmonie am 17.5.?!

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